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Abwechslung auf dem Speiseplan

Hunde sind Fleischfresser, aber auch Obst und Gemüse sind eine gern gesehene Abwechslung auf Hundi´s Speiseplan.

Trotzdem Hunde pflanzliche Faserstoffe nur schlecht verdauen können, brauchen sie hin und wieder mal pflanzliche Kost, denn auch Pflanzeneiweiße sind unentbehrlich.

Nicht alle Obst- und Gemüsesorten die für uns gesund sind, sind auch gut für unsere Lieblinge. Viele Sorten müssen auch vorbehandelt werden, wie z. B. kochen, dünsten oder schälen.

Bespiele der wichtigsten Obst- und Gemüsesorten die wir unseren Vierbeinern füttern dürfen:

  • Kartoffeln - kochen und quetschen damit sie vollständig verdaut werden können, sie sollten nicht in großen Mengen verfüttert werden
  • Zucchini und Salatgurke - sind basenreich und dürfen 1-2 mal pro Woche eine halbe Frucht verfüttert werden. Die Schale bitte vorher entfernen.
  • Äpfel und Birnen - können in kleinen Mengen verfüttert werden, sie enthalten wasserlösliche Vitamine, Pektin, Zucker und bestehen zu 85 % aus Wasser. Bitte nicht erschrecken, mehr als 10 g pro kg Körpermasse und Tag können zu Kotveränderungen führen. Es heißt sogar, bei Darmerkrankungen des Hundes wirken sich Apfeldiäten positiv aus, wobei hier der Apfel gerieben werden sollte.
  • Möhren/Karotten - bestehen vorallem aus Pektin und Zucker, sowie hohe Mengen des Provitamins A (Beta-Karotin). Sie können roh oder geraspelt verfüttert werden. Pektine quellen im Verdauungstrakt schleimartig auf und sind Schutz für Magen- und Darmschleimhaut. Das Beta-Carotin sorgt für Gesundhaltung von Augen, Haut und Haar.
  • Erdbeeren/Brombeeren - sollte unser Liebling mal Durchfall haben sind diese Früchte gute Helfer, dieses Problemchen schneller aus der Welt zu schaffen. Faustregel ca. 10 Erdbeeren oder eine Handvoll Brombeeren am Tag.
  • Pflaumen - im Gegensatz haben sie eine abführende Wirkung und eignen sich gut zur Unterstützung der Verdauung bei unseren "Veteranen". Sie sollten natürlich entkernt werden. Hat ihr Hund keine Verdauungsstörungen sollten man Pflaumen nicht verfüttern.
  • Bananen - haben einen sehr hohen Stärke- und Kaliumanteil und sollten, wenn große Mengen verfüttert werden, vorher gedämpft werden, da rohe Stärke schwer verdaulich ist.
  • Wassermelonen - sind super Durstlöscher und sind reich an Mineralien.

 

ACHTUNG! Diese Obst- und Gemüsesorten sollten nicht verfüttert werden bzw. nur in geringen Mengen und nur in Maßen.

  • Avocado - enthält das tödliche Gift Persin, dieses verursacht Herzmuskelschäden und führt beim Hund zum Tode.
  • Auberginen und Holunderbeeren können roh zu Magen- und Darmbeschwerden führen
  • Knoblauch, Paprika (grün) und Zwiebeln - bitte nicht verfüttert, da sie für Hunde giftige N-Propyldisulfid und Allylpropylsufid enthalten.
  • Tomaten und Paprika - nur im überreifen Zustand und dann auch nur in Maßen
  • Physalis, Karambole (Sternfrucht), Quitten, Orangen, Ananas, Mandarinen, Zitronen sollten ebenfalls nicht verfüttert werden
  • Weintrauben und Rosinen - sind in größeren Mengen giftig, es heißt ab 14 g pro kg Körpergewicht können sie sogar tödlich sein

Wenn man alle Hinweise beachtet, wird sich ihr vierbeiniger Liebling sicher über diese kleine Abwechslung im Speiseplan freuen - ein Tip noch zum Schluss - wenn man das Obst und Gemüse püriert werden die harten Zellstrukturen zerstört und kann dadurch von ihrem Hund leichter verdaut werden und es läßt sich so z. B. auch unter das Futter mischen.

Na dann viel Spaß und Bon Appetit!

 


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